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Historie PDF Drucken E-Mail
Am 01. Januar 1994 hat Bruno Hiege die Schreinerei von seinem Vater Gustav Hiege übernommen. Gustav Hiege hatte im Mai 1963 seine Meisterprüfung abgelegt und den Betrieb seines Großvaters weitergeführt.

Damals noch im Ortskern neben der Kirche. In dem Haus „Dorfstraße 38“ gründete 1902 Gustav Kerste seine Schreinerei und hielt ihren Betrieb bis zur Übernahme durch den Enkel aufrecht. Ein Rechnungsbuch aus dem Jahr 1871 belegt, dass Johann oder Johannes Gustav Kerste eine Tischlerei hier in Konnefeld betrieb. Ob der Ururgroßvater seinen Standort neben der Kirche hatte ist nicht belegbar.

Der heutige Standort der Schreinerei, auf der Lummwiese in der Ortsrandlage von Konnefeld, wurde etwa 1966 von Gustav und Renate Hiege, die Eltern von Bruno, gewählt. Sie begannen ein Stall- und Wohngebäude bei der vorhandenen Feldscheune zu errichten. 1968 wurde der Umzug aus dem Ortskern in den Neubau vollzogen.

In dieser Zeit war die Werkstatt noch im Keller des Wohnhauses untergebracht. Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde ein großes Stall- und Gerätegebäude neben dem Wohnhaus errichtet. 1996 wurde eine Nutzungsänderung vom landwirtschaftlichen zum gewerblichen Betrieb vorgenommen. Somit wurde die Werkstattfläche um ein Wesentliches vergrößerst.

Bruno Hiege, geboren am 29. Oktober 1965, hat von 1982 bis 1985 das Tischlerhandwerk erlernt. Im Dezember 1992 hat er seine Meisterprüfung mit Erfolg abgelegt. Seit 1990 war er im väterlichen Betrieb angestellt, den er 1994 übernahm.

Im Jahr 2000 legte Bruno die Prüfung zum Restaurator im Tischlerhandwerk erfolgreich ab.

Helene Hiege, geboren am 11. Mai 1969, hat von 1985 bis 1988 das Tischlerhandwerk erlernt. Nach den Erwerb des Fachabitures studierte sie Bauingenieurwesen in Kassel. Im Oktober 1996 machte sie ihr Diplom mit dem Schwerpunkt Altbauinstandsetzung und Fertigungstechnik. In der Zeit von März 1998 bis November 2000 hat Helene die Fortbildung für Ingenieure und Architekten in der Denkmalpflege, in der Propstei Johannesberg in Fulda, besucht.

Bruno und Helene haben im Januar 1991 geheiratet. Die vier gemeinsamen Kinder wurden 1991, 1995, 1997 und 2007 geboren. Seit April 1997 ist Helene im Betrieb angestellt um den kaufmännischen Bereich, sowie die Projektplanung, Arbeitsvorbereitung und Angebotserstellung zu betreuen und die Dokumentationen der restauratorischen- und denkmalpflegerischen Arbeiten anzufertigen. Zudem betätigt sie sich beratend an Sanierungsprojekten im denkmalpflegerischen und bautechnischen Bereichen.